Dienstag, 21. Dezember 2010

Bodhitag? Schmodietag!

Donnerstag, 09. Dezember 2010

Eine der Lieblingsbands von American Hardcore-Autor Steven Bush ist Zero Defex aus Akron, Ohio! Klick auf den Satz um zu lesen was er zu sagen hat!

Ebenfalls habe ich nun eine französische Autorenseite. Also geh und schaue es dir an wenn du Franzose oder Kanadier oder Ghanaer oder was du sonst auch immer für ein -ier bist wo man Französisch spricht.

Auch ist Teil Zwei meines Interviews über Dr. Dick's Sexberatung jetzt online. Also kannst du es dir anhören gehen.

Gestern bin ich anlässlich des 30. Jahrestages von John Lennons Tod zum John Lennon-Denkmal im Central Park gegangen. Ich habe dieses Video nicht aufgenommen. Aber es ist ein visueller Bericht von ungefähr dem was ich dort erlebt habe (du ahnst nicht wie scheiß KALT es war):


Ich glaube ich bin ein paar Stunden nach demjenigen der dieses Video aufgenommen hat dort eingetroffen, aber es war im Grunde dieselbe Szene. Und ich bin für ungefähr genau so lange geblieben wie dieses Video läuft. Ich glaube ich habe drei oder vier Songs gehört. Ich konnte genauso wenig die Musiker sehen wie derjenige der dieses Video aufgenommen hat. Ich glaube sie waren irgendwo in der Mitte des Kreises. Da war ein Trompeter der mit eingestiegen ist ab dem Zeitpunkt wo ich dort ankam. Ich habe keine Ahnung wie irgendwer Gitarre spielen könnte bei der Kälte. Dann wiederum war es eisig kalt als die Beatles auf dem Dach der Apple Büros ihr letztes Konzert spielten (das für den Film Let It Be).

Als ich etwas dazu auf Facebook geschrieben habe, waren einige Leute ob der Tatsache erstaunt, dass ich etwas zu John Lennons Tod schreiben würde anstatt zum Bodhitag, dem vermeintlichen Tag von Buddhas Erleuchtung welcher ebenfalls am 8. Dezemeber begangen wird.

Aber Bodhitag hat mir noch nie so viel bedeutet. Keiner der Lehrer mit denen ich saß haben jemals eine große Sache daraus gemacht oder Rohatsu Sesshins abgehalten, was die gängige Praxis in vielen Zen-Zentren ist um diese Jahreszeit. Nishijima Roshi war immer ein wenig griesgrämig bezüglich Allem was auch nur ein Wenig zeremoniell oder abergläubisch war. Ich denke, dass ihm die Idee eines speziellen Sesshin an einem Tag an dem Buddha wahrscheinlich gar nicht wirklich erleuchtet wurde ziemlich lächerlich vorkam.

Ich halte es nicht für besonders wichtig. Manchmal sucht man sich einen willkürlichen Zeitpunkt für eine Sache aus und ein Sesshin um den 8. Dezember ist so gut wie jeder andere Tag. Also warum nicht? Ich plane an einem Rohatsu Sesshin an diesem Wochenende hier in New York teilzunehmen.

Aber ich neige dazu Gudo Nishijimas Einstellung zu teilen hinsichtlich dessen bestimmte Tage als „heiliger“ anzusehen als andere. Ich meine, ich liebe Weihnachten obwohl ich kein Christ bin. Aber es ist nicht mehr oder weniger heilig als irgendein anderer Tag.

Die Idee solcher Dinge wie einn Weihnachts-Waffenstillstand im Krieg hat mich schon immer verwundert. Ich meine wenn man eine Feuerpause am 25. Dezember haben kann, warum nicht gleich ganz mit dem aufeinander Schießen aufhören? Ergibt für mich keinen Sinn.

Ich sitze Zazen jeden Tag außer irgendwelche wirklich schwierigen Umstände verhindern es. Das ist der essentiellste Teil der buddhistischen Praxis. All dein Zazen für ein Sesshin Anfang Dezember aufzusparen ergibt für mich genauso wenig Sinn wie eine Feuerpause an Weihnachten. Es ist ungefähr die selbe Einstellung, eigentlich. Selbstverständlich ist es ein weniger gewalttätiger Ausdruck dieser Einstellung. Aber es kommt so ziemlich aus derselben Richtung.


Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Hallo Brad, ich habe dein Buch gelesen. Ich muss dir leider sagen ich Hardcore Zen wirklich sehr suspekt finde. Ich kann mir (tut mir leid) nur schwer vorstellen das du Erleuchtung erlangt haben sollst. Und deine Visionen von Gott sind auch sehr schwammig.

Ich denke das dein Buch nicht im geringsten aussagt was nun die Botschaft von Buddhisten wirklich sind.

Auch finde ich dich weit weg von der Realität, und deine Geschichten sind wirklich sehr schlecht. Gerade für junge Menschen. Ich meine wer will deine Drogen story wissen???? Auch wenn du schreibst das es nicht gut, wieso erwähnst du das überhaupt.

Der Buddhismus hat wirklich viele Traditionen aber wenn was du machst Zen ist. Sorry, aber dann hat diese wohl am wehsten mit Buddha zu tun.
Mein Kommentar ist sehr negativ, aber ich habe wirklich 18 Euro für dein Buch ausgegeben. Das war es nicht Wert.

Mögest du glücklich sein.
N.

raschaa hat gesagt…

Hallo N.

zwar bisschen spät aber, naja, ich antworte mal.

Brad wirst Du hier nicht erreichen, da müsstest Du direkt auf seine Seite gehen und dort auf englisch posten. http://hardcorezen.info/

Nun würde ich erwidern, "zeige mir einen "Erleuchteten"". Was das mit "Gott" zu tun hat... hmmm, keine Ahnung, im Budddhismus gibt es keine(n).

Ich meine aus deinem Kommentar herauszulesen, dass Du ein etwas unvollständiges Bild von Buddhismus und erst recht vom Zen hast. Letzten Endes kann ich nur eine mehr jährige Praxis empfehlen, da erschließt es sich einem so langsam. Aus (buddhistischen) Büchern gibt es jedenfalls nichts zu lernen.

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UnSan